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Was tun bevor ich Opfer einer Gewalttat werde?

Als Ihnen Gewalt angetan wurde, haben Sie sich selbst vielleicht ganz anders erlebt als im normalen Alltag. Eine solche Situation wird oft als unwirklich, "wie in einem Film", beschleunigt oder verlangsamt wahrgenommen. Manchmal glauben Opfer von Gewaltverbrechen, dass sie selbst Schuld oder zumindest Mitschuld hatten. Sie werden vielleicht sogar von Außenstehenden, selbst von Freunden oder Verwandten beschuldigt, besonders bei Vergewaltigungen. Dies kann auch in verdeckter Form geschehen ("Mir wäre das nicht passiert..."/"Wenn man sich so anzieht...").

Solche Beschuldigungen sind sehr belastend und können tiefe Selbstzweifel auslösen.

Vergewaltigungen gehören zu den belastendsten Übergriffen, die ein Mensch erleben kann. Entsprechend schwer ist es, sich davon zu erholen. Eine Vergewaltigung wird als tiefe Demütigung, Erniedrigung und Verletzung der Menschenwürde erfahren. Sie kann das Vertrauen zu anderen Menschen, zu sich selbst und zum eigenen Körper zutiefst erschüttern.

All dies zu verarbeiten oder zu vergessen ist sehr schwierig. Ekel vor sich oder anderen. Leider finden Opfer von Gewalttaten und Vergewaltigungen oft nur wenig Verständnis bei Freunden oder Verwandten. Im Gegenteil werden oft Selbstzweifel noch unterstützt, mit denen sich betroffene Frauen, Männer und Kinder ohnehin schon quälen. Der Täter ist ein Bekannter oder Fremder? Kannte das Opfer den Täter schon vor der Tat, so fragen sich dann viele Betroffene, wie es zu dem Ausbruch von Gewalt kommen konnte und was sie falsch gemacht haben. Wie soll man sich verhalten, wenn der Täter ein alter Bekannter oder Fremder ist?

- Hier spielt es für uns (TG Mülheim Abteilung Kampfsport) keine Rolle mehr! Täter bleibt Täter, ob Bekannter oder Fremder! Beide müssen gleich stark bekämpft werden. Natürlich wünscht sich niemand wirklich, dass man selber oder eine nahestehende Person Opfer einer Gewalttat oder Vergewaltigung wird. Gleichwohl wäre es lebensfern anzunehmen, dass dies nie passieren kann. Sei es der Taschendiebstahl, der Schlag ins Gesicht, Vergewaltigungen von Frauen, Männern oder Kindern, Gewaltdelikte jeder Art oder die K.O.-Tropfen. Die Medien sind voll davon. Und auch unsere Kinder, Familie oder deren/ihr Freundeskreis könnten davon betroffen sein. Tipps und Hinweise zum Umgang mit einer Situation, in die niemand hineingeraten möchte. Weil eben kein Mensch vor dem Erleben/Erfahren einer solchen Situation sicher sein kann, gibt es für Sie bei der TG Mülheim Abteilung Kampfsport eine Anlaufstelle, wo Sie durch Selbstbehauptungskurse oder der verschiedenen Kampfsportarten nicht mehr in die Opferrolle geraten. Als Referent und Fachmann konnte Herr Frank Weinert, immer eindrucksvoll beweisen, aus dieser Rolle zukommen und dies zu unterrichten. Wir die TG Mülheim haben das Fachpersonal, kommen Sie einfach vorbei.